longevity ernährung

Longevity Ernährung – was essen die 100 Jährigen? Teil 1

Hast du schon von Longevity oder den Blue Zones gehört? In den Blue Zones leben die ältesten Menschen der Erde und sind oft über 100 Jahre alt und gesund. Die Longevity Ernährung, also Langlebigkeit Ernährung, beschäftigt sich mit der Ernährung der 100-Jährigen aus den Blue Zones. Aber was macht die Longevity Ernährung so besonders? Es geht nicht nur darum, bestimmte Lebensmittel zu essen oder andere zu meiden. Vielmehr ist es eine ganzheitliche Herangehensweise an das, was wir täglich auf unseren Teller legen – mit einem starken Fokus auf pflanzliche Lebensmittel, gesunde Fette und eine Reduzierung von Zucker und verarbeiteten Produkten. Stell dir vor, du könntest nicht nur Jahre zu deinem Leben hinzufügen, sondern auch Lebensqualität zu deinen Jahren.

Man muss aber dazu sagen, dass die Ernährung alleine nicht reicht. Es gibt viele Faktoren, die die Langlebigkeit beeinflussen. Und auch mit einer gesunden Ernährung und gesunden Lebensweise gibt es keine Garantie dafür 100 Jahre alt zu werden. Da hat der liebe Gott auch noch ein Wort mit zu sprechen 😉

Wenn wir über Longevity Ernährung sprechen, reden wir im Grunde über eine Lebensweise, die dir helfen kann, gesünder zu leben und möglicherweise dein Leben zu verlängern. Der Kern dieser Ernährungsweise liegt darin, Nahrungsmittel zu wählen, die reich an Nährstoffen sind und deinem Körper guttun. Aber was bedeutet das genau? Und wie kannst du diese Ernährungsform in deinen Alltag integrieren? Lass uns tiefer eintauchen und herausfinden, wie die Grundlagen der Longevity-Ernährung aussehen.

Was ist Longevity Ernährung?

Longevity Ernährung basiert auf dem Prinzip, Lebensmittel zu konsumieren, die deine Gesundheit fördern und zur Langlebigkeit beitragen. Es geht nicht darum, restriktive Diäten zu folgen oder ganze Lebensmittelgruppen auszuschließen. Vielmehr geht es darum, eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung zu genießen, die deinem Körper hilft, im besten Zustand zu bleiben.

Dan Buettner, der die Blue Zones entdeckt hat, wo Menschen gesünder leben und länger als der Durchschnitt überleben, kam zu dem Entschluss, dass die Ernährung eine entscheidende Rolle für die Langlebigkeit spielt. Seine Forschungen und Reisen haben gezeigt, dass die Grundlagen der Longevity Ernährung weniger mit Diät-Trends zu tun haben und viel mehr mit einer Lebensweise die Generationen überdauert hat. Hier ist ein Einblick in die essenziellen Prinzipien dieser Ernährungsweise, basierend auf Beobachtungen in den Blue Zones.

Die Prinzipien der Longevity Ernährung

1. Natürlich und Pflanzenbasiert
Im Kern der Longevity Ernährung steht die Vorliebe für natürliche, pflanzenbasierte Nahrungsmittel. Gemüse, Früchte, Hülsenfrüchte, Vollkörner, Nüsse und Samen bilden die Basis der täglichen Nahrung. Diese Lebensmittel sind reich an lebenswichtigen Nährstoffen, Ballaststoffen und Antioxidantien, die den Körper nähren und schützen.

2. Ganzheitliche Nahrung
In den Blue Zones ist Essen mehr als nur Nahrungsaufnahme; es ist eine ganzheitliche Erfahrung. Lebensmittel werden in ihrer natürlichsten Form verzehrt und minimal verarbeitet. Dies maximiert den Erhalt von Nährstoffen und fördert eine gesündere Verdauung und Aufnahme.

3. Moderation und Vielfalt
Moderation ist ein Schlüsselwort in der Longevity Ernährung. Es geht nicht darum, im Überfluss zu essen, sondern die richtige Menge zu finden, die den Körper nährt, ohne ihn zu belasten. Vielfalt garantiert, dass man ein breites Spektrum an Nährstoffen erhält, indem man unterschiedliche Lebensmittel in die Ernährung integriert.

4. Gemeinschaft und Genuss
Mahlzeiten werden als Zeit für Gemeinschaft und Zusammenkunft betrachtet. Das Essen in Gesellschaft langsam und mit Genuss, trägt nicht nur zur psychischen Gesundheit bei, sondern verbessert auch die Verdauung und die Zufriedenheit mit den Mahlzeiten.

Was essen die 100 Jährigen?

Die Longevity Ernährung ist tief verwurzelt in der Praxis der Dankbarkeit für das Essen und der Achtung des Körpers. Sie umfasst nicht nur, was wir essen, sondern auch, wie und warum wir essen. Es ist diese holistische Herangehensweise an die Ernährung, kombiniert mit einem aktiven Lebensstil und starken sozialen Bindungen, die zu den bemerkenswerten Lebensspannen in den Blue Zones beiträgt.

In den Blue Zones gibt es bestimmte Ernährungsgewohnheiten und Lebensmittel, die von den Einwohnern häufig, wenn nicht sogar täglich konsumiert werden.

  1. Pflanzliche Lebensmittel:
    Der Großteil der Ernährung besteht aus pflanzlichen Lebensmitteln. Früchte, Gemüse, Hülsenfrüchte (wie Bohnen, Linsen und Erbsen), Vollkorn, Nüsse und Samen bilden die Basis der täglichen Nahrung.
  2. Ganze, unverarbeitete Lebensmittel:
    Die Menschen in den Blue Zones bevorzugen ganze unverarbeitete Lebensmittel gegenüber hoch verarbeiteten Produkten. Diese Lebensmittel sind reich an Nährstoffen und frei von künstlichen Zusätzen.
  3. Moderater Fischkonsum:
    In einigen Blue Zones, besonders in küstennahen Gebieten, ist Fisch ein regelmäßiger Bestandteil der Ernährung. Fisch liefert Omega-3-Fettsäuren, die gut für das Herz sind und entzündungshemmende Eigenschaften haben.
  4. Geringer Fleischkonsum:
    Fleisch, besonders rotes und verarbeitetes Fleisch, wird nur selten und in kleinen Mengen verzehrt. Wenn Fleisch gegessen wird, handelt es sich oft um eine Beilage oder um einen Teil eines Gerichts, nicht um den Hauptbestandteil.
  5. Hülsenfrüchte als Proteinquelle:
    Hülsenfrüchte sind eine Hauptproteinquelle und werden fast täglich gegessen. Sie sind nicht nur nahrhaft, sondern auch eine gute Ballaststoffquelle, die die Verdauungsgesundheit unterstützt.
  6. Gesunde Fette:
    Die Ernährung enthält gesunde Fette, vor allem aus Olivenöl in der mediterranen Region, Avocados in Costa Rica und Nüssen in mehreren Blue Zones. Diese Fette sind wichtig für die Herzgesundheit.
  7. Geringer Konsum von Zucker und raffinierten Kohlenhydraten:
    Der Verzehr von Zucker und raffinierten Kohlenhydraten ist in den Blue Zones gering. Süßigkeiten werden selten und meist nur bei besonderen Anlässen konsumiert.
  8. Wasser, Tee, Kaffee als Hauptgetränke:
    Wasser ist das Hauptgetränk, ergänzt durch Tee und Kaffee. Alkohol, insbesondere Rotwein, wird in moderaten Mengen und üblicherweise nur zu den Mahlzeiten konsumiert.

Zusammengefasst ist die Ernährung in den Blue Zones vorwiegend pflanzenbasiert und legt Wert auf Vollwertkost. Diese Ernährungsgewohnheiten, kombiniert mit einem aktiven Lebensstil und starken sozialen Bindungen, tragen zur Langlebigkeit und Gesundheit der Menschen in diesen Gebieten bei.

Im nächsten Beitrag erfährst du mehr über die Blue Zones und was diese so besonders macht, das dort mehrere 100-Jährige leben.

Deine

Unterschrift

Disclaimer: Ich bin keine zertifizierte Ernährungsberaterin. Wenn keine anderen Quellen angegeben sind, teile ich hier lediglich meine Meinung aufgrund meiner Recherchen.

Hat dir dieser Beitrag gefallen? Dann teile ihn mit deinen Freunden:

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert