marokkanische couscous

Marokkanische Couscous Rezept – mit und ohne Couscous Topf

Couscous marokkanische Art: Ein Klassiker, der Dein Herz erobern wird!

Heute möchte ich dich in die aromatische Welt des marokkanischen Couscous entführen. Dieses Gericht ist nicht nur ein Fest für die Augen, sondern auch ein echtes Geschmackserlebnis.

Marokkanische Couscous ist viel mehr als nur ein Beilagengericht. Es ist das Herzstück einer Mahlzeit in Marokko und wird traditionell am Freitag serviert.

Stell Dir kleine, fluffige Grießkörnchen vor, die dampf gegart werden und mit einer leckeren Soße mit Gewürzen wie Kreuzkümmel, Ras El Hanout und Zimt serviert werden. Das Besondere am Couscous auf marokkanische Art ist die Art und Weise, wie es zubereitet wird – nämlich gedämpft, was ihm einen unverwechselbaren Geschmack verleiht.

Wenn Du Dich fragst, warum marokkanisches Couscous etwas Besonderes ist, dann lass mich Dir ein paar Gründe nennen. Erstens, die Kombination aus weichem Couscous, zartem Fleisch und Gemüse schafft ein harmonisches Zusammenspiel von Texturen und Geschmäckern. Zweitens, es ist unglaublich vielseitig – Du kannst es vegetarisch genießen oder mit Deinem Lieblingsfleisch anreichern. Drittens, es ist ein Gericht, das Gemeinschaft symbolisiert. In Marokko wird Couscous oft auf einem großen Tellern serviert, um das Beisammensein und Teilen zu fördern.

Wie Du marokkanischen Couscous zubereitest

Jetzt denkst Du vielleicht: „Das klingt toll, aber wie mache ich marokkanische Couscous selbst?“ Keine Sorge, es ist einfacher, als Du denkst! Du brauchst nur ein paar Grundzutaten wie Couscous, Gemüsebrühe, eine Auswahl an Gemüse (wie Karotten,Kartoffeln und Zucchini) und Gewürze. Der Trick liegt darin, den Couscous richtig zu garen – er sollte leicht und fluffig sein, ohne zu klebrig zu werden. Eine gute Couscousiere findest du zum Beispiel hier* (Affiliate Link). In so einem Topf wird der Couscous traditionell zubereitet. Wenn du aber keine Couscousiere hast, kann du den Couscous auch mit der Brühe aufquellen lassen. Das ist kein Problem. Ich habe es selbst auch Jahre lang so gekocht. Besser schmeckt es allerdings wenn der Couscous gedämpft wird. Seit ich mir endlich diesen Couscoustopf* gekauft habe schmeckt der Couscous um einiges besser. Die genaue Anleitung für beide Varianten findest du im Rezept.

Hier zeige ich dir wie ich den Couscous für uns zubereite. Das Rezept ist für 3-4 Personen gedacht.

Zutaten:

250 g Couscous
1 Zucchini 
3-4 Möhren 
4-5 kleine Kartoffeln 
1 kleine Dose/Glas Kichererbsen 
Oder Gemüse deiner Wahl (z.B. Weißkohl, Kürbis, Aubergine etc.)
Fleisch nach Wahl (z.B. Hähnchenschenkel, Rindfleisch)

1 El Tomatenmark 
1 Tl Salz
3 Tl Kreuzkümmel
1 Tl Ras el Hanout (optional)
2 Tl Paprika Edelsüß 
1/3 Tl Pfeffer
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen 
2 El gehackte Petersilie
Olivenöl 
Butter

Für das Rosinen Topping:
2 Handvoll Rosinen
Kleine Zwiebel
1,5 El Zimt

Zubereitung für das Fleisch und Gemüse:

Brate zuerst das Fleisch in etwas Öl in einem großen Topf an. Wenn du ein vegetarisches Couscous machst kannst du diesen Schritt überspringen und direkt mit dem Anbraten der Zwiebel anfangen. Gib eine klein geschnittene Zwiebel und Knoblauchzehen hinzu. Nun kommt das Tomatenmark und die Gewürze sowie Petersilie hinzu. Kurz alles anbraten und dann mit ca. 1,5 Liter Wasser ablöschen. Lass das Fleisch ein wenig kochen (bei der vegetarischen Variante kommt jetzt das Gemüse rein) und bereite in der Zeit das Gemüse vor.

Wasche und schäle das Gemüse. Die Kartoffeln und Möhren werden längs halbiert und die Zucchini längs geviertelt. Das Gemüse, bis auf die Zucchini, kommt nun in den Topf. Gemüse was nicht lange kochen muss gibst du erst später hinzu, da es ansonsten zu weich oder sogar matschig wird. Nun wird das Gemüse und Fleisch weich gekocht.

Kurz vor Ende der Kochzeit, ca. 15 Minuten davor, kannst du die Zucchini oder anderes Gemüse was nicht lange gekocht werden muss sowie die Kichererbsen aus der Dose/Glas hinzu. Lass das Ganze weiter kochen bis alles weich ist.

Zubereitung für das Rosinen/Zwiebel Topping

In einem kleinen Topf die Rosinen, Zwiebel und Zimt in ca. 300 ml Wasser kochen bis das Wasser weg ist. Das kommt am Ende auf den Couscous drauf.

Zubereitung für den Couscous ohne Couscousiere:

Den Couscous in einem Topf oder anderen Behälter mit Deckel geben. Nun 1 El Olivenöl, 1 El Butter und eine gute Prise Salz hinzugeben. 3-4 Kellen der kochenden Gemüse/Fleischflüssigkeit über den Couscous geben und umrühren. Deckel drauf und erstmal ein paar Minuten quellen lassen. Dann gibst du noch etwas kochendes Wasser hinzu. Hier musst du dich ran tasten. Immer mal wieder Wasser hinzugeben und quellen lassen, bis der Couscous die richtige Konsistenz hat. Er sollte weich sein, aber nicht matschig.

Zubereitung für den Couscous mit Couscousiere:

Gib den Couscous auf einen großen Teller und massiere etwas Olivenöl in den Couscous. Nun kommt 1/3 Tasse warmes Wasser hinzu. Verreibe alles mit den Händen, so das keine Klümpchen entstehen. Lass den Couscous etwas stehen. Gib ca. 2 Liter Wasser in den unteren Teil der Couscousiere und bring das Wasser zum Kochen.

Verrühre nochmal den Couscous mit den Händen und gib ihn dann in den Dampfgaraufsatz. Dieser kommt jetzt auf den Topf mit dem kochenden Wasser. Mach den Deckel drauf und lass das Ganze ca. 30 Minuten dampfgaren.

Nach den 30 Minuten kommt der Couscous wieder auf den großen Teller. Verrühre mit einem Löffel den Couscous und löse Klümpchen. Gib ein kleines Stück Butter hinzu und etwas Salz. Arbeite die Butter in den Couscous ein und löse alle Klümpchen. Gib wieder 1/3 Tasse warmes Wasser hinzu und verrühre alles. Jetzt kommt der Couscous wieder in den Dampfgar Aufsatz und zurück auf den Topf. Lass den Couscous nochmal ca. 40 Minuten dampfgaren.

Jetzt sollte der Couscous durch sein und schön fluffig. Falls nicht, kannst du nochmal etwas Wasser zum Couscous geben und verrühren und dann nochmal dampfgaren.

Nun kann angerichtet werden! Auf einem großen Teller wird der Couscous verteilt. Dann nochmal ein wenig von der Gemüse/Fleischflüssigkeit über den Couscous verteilen. Gemüse und Fleisch hübsch verteilen und alles mit der Rosinen – Zwiebel Mischung toppen.

Traditionell isst man von einem Teller. Übrig gebliebene Soße kann gerne dazu gereicht werden. 

Bassaha (Guten Appetit)

Wenn du Lust hast, noch weitere marokkanische Gerichte auszuprobieren, dann schau mal in meine Sammlung mit marokkanischen Rezepten.

Dein

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